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Urteile zum Medien-Recht

Aktuelle und auch ältere Gerichts-Urteile zum Medien-Recht finden Sie in dieser Rubrik - ob Grundsätzliches oder Kurioses. Unser Medien(web)Experte erläutert die Entscheidungen deutscher Gerichte.

Verfassungsgericht zu Ron Sommer-Satire

BVerfG: Letztinstanzliches Urteil verletzt den Ex-Telekom-Chef in seinem Persönlichkeitsrecht.

Teure Sixt-Werbung

LG Hamburg: Oskar Lafontaine kann wegen der unerlaubten Verwendung seines Bildnisses 100.000 Euro verlangen.

Finca-Fotos erlaubt

BGH: Medien dürfen Luftbilder von Prominenten-Villen veröffentlichen.

Gratiszeitungen möglich

BGH: Der Vertrieb von Presseerzeugnissen, die sich allein aus Anzeigen und nicht aus Verkaufserlösen finanzieren, ist nicht von vornherein unzulässig.

Ron Sommer-Satire

BGH: Ex-Telekom-Chef Ron Sommer muss eine Fotomontage in der »Wirtschaftswoche« hinnehmen. Das aus einem Foto entnommene Gesicht Sommers war auf einen fremden Körper montiert und nach Ansicht des Ex-Telekom-Chefs unvorteilhaft verändert worden.

»Pumuckl«-Rechte

OLG München erkennt die Urheberschaft der ersten Zeichnerin des Klabautermanns an.

Karikatur: »Focus«

BGH: Die Verwendung des von dem Künstler Ludwig Gies geschaffenen Bundesadlers im »Focus« ist urheberrechtlich zulässig.

Hintergründe zum Medien-Recht

Ausführliche Artikel zum Medien-Recht finden Sie in dieser Rubrik. Unser Medien(web)Experte befasst sich eingehender mit rechtlichen Situationen und deren Auswirkungen auf Medienschaffende.

Unbefugte Bildaufnahmen

Nach dem Willen aller Bundestags-Fraktionen soll der höchstpersönliche Lebensbereich der Bürger besser gegen optische Aufzeichnungen geschützt werden. Heimliches Filmen oder Fotografieren wird demnach bald strafbar sein. Die Auswirkungen auch auf die Arbeit von Journalisten und Redakteuren sind nicht unerheblich.

Neues Urheberrecht

Im neuen Urheberrecht hat der Gesetzgeber den Schutz des geistigen Eigentums an die Verwertungs- und Nutzungsmöglichkeiten der neuen Medien angepasst.

Titelschutz

Nach dem Markengesetz entsteht das Recht an einem Titel durch öffentlichen Benutzung, bei Filmen und Fernsehsendungen also mit dem Zeitpunkt der Ausstrahlung. Voraussetzung ist jedoch, dass der Titel eine gewisse Unterscheidungskraft hat. Eine bloße Bezeichnung des Werkinhalts genügt nicht.

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IMPRESSUM | last update: 23.08.2006 17:07 Uhr  | 3.0.3